Nach einem äußerst bedauerlichen und dramatischen Vorfall im Freundeskreis fiel es mir heute überhaupt nicht mehr leicht, mich von den Geschehnissen zum Ende des "Anfangsstadiums" - dem Ende der Selbstständigkeit - der Erkrankung meiner Ma ablenken zu können... Es war ein Samstagnachmittag im Juni 2009, meine Ma bekam sonnabends immer Besuch von ihrer Freundin. Sie kannten sich seit Ende der 80er, als meine Ma im "Wollgeschäft" als Verkäuferin anfing, und verbrachten seit Jahren mit stoischer Regelmäßigkeit die Samstage miteinander. Eigentlich für mich ein Nachmittag zum Zurücklehnen, Ursel erledigte auch gern noch ein paar pflegerische Tätigkeiten, die ich abends hätte noch machen müssen. Plötzlich nachmittags ein Anruf, die Kurzversion: Komm ins Krankenhaus, die Mutti ist gestürzt. Also auf - es war nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, mich im stundenlang Krankenhaus rumzudrücken, aber damals des Öfteren notwendig. Schließlich war ich die einzige, die eine l...