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Freitags-Füller

1. 1992 war ich in dieser Zeit gerade dabei, mein Berufsleben neu zu orientieren . Privat kam es erst drei Jahre später dazu. 2. In Töchterleins Zimmer sehe ich besser nicht. … kriegt sie Besuch oder ich? 3. Gestern Abend habe ich zum Abendessen leckere Tortellini mit ganz viel Tomatensoße gemacht – mjamjam. 4. Liebe Babsi , ich möchte, dass du weißt, dass ich deinen Geburtstag nicht vergessen habe . 5. Über unsere verrückte Ziehkatze könnte ich herzhaft lachen. 6. Morgen ist Fossilienbörse, ich habe zwei Kinder da und ich sage warum nicht. Die müssen eben mit! 7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Lieblingsfilm – aufnehmen nicht vergessen! - , morgen habe ich fest Steine-Gucken geplant und Sonntag möchte ich bei Sonnenschein im Garten Enkels Geburtstag nachfeiern !

Es wird unerträglich...

Seit meinem letzten Besuch im Heim am Freitag (Sonntag war mein Bruder bei ihr, gestern meine Cousine) gibt es schon wieder eine Botschaft, die sie jedem abspielt, der sie besucht: "Ich sehe nichts mehr, nur noch dunkel, keine Schatten mehr." Da lacht sie noch dabei, als würde sie einen Witz erzählen. Mir hat es alles zusammengekrampft! Was soll ich dazu sagen? Es ist doch entsetzlich! Eine Pflegerin sprach noch eine Weile mit mir, als ich am Gehen war. Sie meinte, ihr Vater hätte auch die OP gehabt und es hätte nichts weiter gebracht. Oh Gott - ist sie wirklich blind? Wofür wird sie so bestraft? Für mich war sie immer die schönste und liebste Ma. Gut, manchmal etwas zu penibel in manchen Dingen - aber sonst eine Freundin. Sie ist auch heute noch stark. Aber wenn ich das Elend sehe, das sie noch ist... Das kann doch nicht sein! Wieso?! Und wann kommt endlich die Mail mit dem OP-Termin --->?!

Ist zwar nicht mehr Freitag, aber hier: mein

Freitags-Füller (ScrapImpulse) 1. Umziehen würden wir schon ganz gern, nur leider findet sich in unserer Gegend kein Haus zur Miete, behindertengerecht schon gar nicht. Da müssten wir in die brandenburgische Gegend, das können wir aber meiner Ma nicht zumuten, dass sie niemand mehr besuchen kommen würde. 2. Die ganze Arbeit, einen Pflegerollstuhl zu organisieren und ein neues Kommunikationssystem zu bekommen, war wohl umsonst. Hoffentlich lohnt sich wenigstens die Katarakt-OP… 3. Meine beste Eigenschaf t ist wohl meine momentan unangespannte Art, mit meiner Ma umgehen zu können. Das schaffen nicht mal die Pfleger im Heim! Die sind schon ganz schön genervt! 4. Für unsere Wohnzimmer-Umgestaltung fehlen noch die wichtigsten Details. Die neuen Highboards werden sehnlichst erwartet. Ich will endlich anfangen… 5. In ungefähr 10 Jahren haben wir eine Tochter, die alt genug wird, ihre eigenen Wege zu gehen. 6. Dass ich meiner Ma nicht helfen kann, macht mich verrückt. ...

Fotobearbeitung ist mein 2.-liebstes Steckenpferd

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Heute hab ich mal Bildchen "ausgemalt". Ist zwar keine große Kunst und sieht auch nicht besonders ausgefallen aus, aber fürs Rumprobieren geht doch viel Zeit drauf. Mit Powerpoint bastel ich mir damit Karten zusammen, schließlich braucht kind mal was zum Verschenken. Der nächste Geburtstag ist schon in zwei Wochen. Dafür ist mir schon vor Ostern ein wunderschönes Puzzle untergekommen von Josephine Wall. Ich war schwer begeistert, als ich das Puzzle-Regal durchkämmte - was für schöne Puzzles es gibt... Thomas Kinkade hätte mir gefallen, aber die kleinen Mädchen stehen nun mal auf Meerjungfrauen.

Knautschblumen

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Ich zeige hier mal meine Art Blumen selbst herzustellen. Man braucht Stanzer oder selbst ausgeschnittene Blümchen oder Herzchen, möglichst in verschiedenen Größen, Piekser, Holzstäbchen, Perlen und Draht und einen stabilen Plastikverpackungsrest für den "Knopf" auf der Rückseite des Blümchens. Die Perle ist mittig auf Draht gefädelt durch die Löcher der Herzen und Blumen gesteckt, dann geteilt, durch den Plastikknopf mit zwei Löchern und hinten verzwirbelt. Zu guter Letzt wird das Blümchen kurz in Wasser getaucht, dass es etwas geschmeidig wird und geknautscht oder in Form gedrückt, bis die Blüte ansehnlich wird. Das Trocknen dauert etwas länger. Dann noch die Drahtenden auf ein Holzstäbchen drehen. Fertig.

Tiefschlag

Nachdem ich nun einige Tage meinen Ärger reingefressen habe, schreibe ich den hier hin, da ist es aus mir wenigstens raus - hoffe ich. Am Dienstag, gleich nach Ostern war er nun da, der Mann von der Firma, die die Kommunikationshilfen bereitstellt. Nach der Vorführung des DynaVox, was meiner Meinung nach recht gut für sie zu konfigurieren wäre, und ich bis abends sogar schon das Grundgerüst für ihre "Ordner" und "Unterordner" fertig hatte, rief später am Abend eine Pflegerin vom Heim an. Meine Ma kann nun in gefühlten 3 Stunden einen Satz blind schreiben auf ihrem Gerät, aber das hat sie irgendwie verständlich lesbar zu schreiben gekonnt: Sie will das neue Gerät nicht, sie will das Gerät jetzt behalten und sie will auch keine Logopädin (die sollte sich quasi um die Einführung kümmern)! So, bamm. Warum??? Ich dachte, wenn sie nur einen Taster zu drücken hat, kann sie sich noch länger verständlich machen, als mit dem Lightwriter, den sie jetzt hat, wo sie sich blind ...

Vor einigen Tagen fand ein Basteltreffen statt,

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bei dem ich lernte Ostereier zu umperlen. Leider ist es bei dem einen geblieben.