Es kam

wie es kommen musste - der Zeitpunkt ist da, an dem wir uns schweren Herzens entschieden haben, die Ma-Katze einschläfern zu lassen. Vormittags bei der medizinischen Versorgung fiel mir schon auf, dass Nase und Mäulchen ganz grau waren, also ging wohl nun auch die Durchblutung den Bach runter. So abgemagert, wie er in den letzten Tagen ist, war es ja nur noch eine Frage der Zeit, bis er wieder zusammenbricht. Das wollten wir uns nicht noch mal antun und einem Haustier muss man ja nicht beim Sterben zusehen, das kann man vorher beenden.

Der Kater ist nach der Narkosespritze schnell auf meinem Schoß eingeschlafen und ich habe ihm mit auf den Weg gegeben, dass er seine Katzenmutti auch bald zu sich holen soll! Ich sage auch nicht, dass ich Rotz und Wasser geheult habe...

Kommentare

  1. Liebe Erika,

    das tut natürlich weh. Auch ich habe Tierchen schon "begleitet" dabei. Ich finde es gut, dass Du ihn bei Dir hattest!!!

    Liebe Grüsse
    Angelika

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  2. Liebe Erika,

    ich lese deinen Blog seit einer Weile und traue mich endlich zu kommentieren.

    Deine Motivation dahinter hat mich sehr berührt, da meinen Mama eine degenerative Krankheit (Morbus Bechterew) hat und ich, obwohl wir tausende von Kilometer entfernt wohnen, mitansehen muss, wie sie immer und immer körperlich verfällt. Oft kann ich die Gefühle nicht richtig kontrollieren aber irgendwo gibt mir deine Geschichte Kraft. Schon mal Danke dafür!

    Und zu der Katze: das ist der Grund, warum ich mich nicht mehr traue, Haustiere zu haben.

    Liebe Grüße,
    Mrs. Big

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  3. Ach, das ist kein Grund für mich, kein Tier mehr haben zu wollen, das neue nimmt den gleichen Stellenwert ein und ist keinesfalls nur Ersatz.
    Unser alteingesessener Kater ist aber nun über 12 Jahre alt und muss sich bald an eine neue Umgebung gewöhnen, da bin ich der Meinung, dass eine neue Katze dazu zu nehmen, ihn überstrapazieren würde, also bleibt er erst mal "Einzelkind".

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  4. Liebe Erika,
    es ist gut, dass wir die Tiere erlösen dürfen.
    Sie müssen nicht unnütz leiden. Aber es tut weh, wenn wir von unseren vierbeinigen Freunden Abschied nehmen müssen.
    Liebe Abendgrüße
    Irmi

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  5. Ja, es ist eine Erleichterung, dass ich nicht auch noch ihr Tier leiden sehen muss! Schon am nächsten Tag kann man sich zu der Entscheidung gratulieren und bereut nichts!

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