Das wird ja auch inzwischen

alles prima kostenintensiv in letzter Zeit ...
Heute habe ich für Ma wieder eine Apothekenrechnung bekommen - die hats in sich! Salbe gegen Verwachsungen an der Magensonde, Salbeitropfen gegens Schwitzen, Nahrungsergänzung wegen der ewigen Blasenentzündungen ... mein lieber Freund, so viel bekommt sie ja gar nicht, wie sie ausgeben muss. Eigentlich ist der monatliche Taschengeldzuschuss für Dinge des täglichen Bedarfs (Körperpflegemittel, Friseur, Zeitungen oder Briefmarken usw.) gedacht, aber da man viele Medis selbst bezahlen muss, bleibt davon für die eigentlichen An- bzw. Unannehmlichkeiten nichts mehr übrig. Da muss ich mal drüber nachdenken, ob ich sie nicht mit ihrem Dornröschenbett auf die Straße schieben und für sie sammeln sollte?! Das ist sarkastisch, aber irgendwie so gewollt, oder?

Mein schönes Netzwerk bricht auch gerade zusammen, denn meine Cousine liegt im Krankenhaus, bekommt heute ne Darmspiegelung, und ihre Mutter geht schon lange nicht mehr ohne sie ins Heim. Es ist aber auch wirklich eine Zumutung, alleine dahin zu gehen und sich das anzutun. Eine gewisse Form von Sadismus ist das schon, wenn man genau drüber nachdenkt ...

Kommentare

  1. Hallo,

    das kann ich gut verstehen, dass das anstrengend ist!!! Ja die Dinge des täglichen Bedarfs, Ihr braucht da scheinbar ziemlich viel. Bei meiner Mama hat sich das richtig angesammelt, so dass sogar davon Kleidung gekauft wurde.

    Ich bin auch ungern zu meiner Mama allein gegangen. Man braucht irgendwie Unterstützung, ansonsten ist es kaum zum aushalten.

    Liebe Grüsse
    Angelika

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  2. Sie braucht von dem Taschengeld schon die Hälfte für einen Eigenanteil zum Zimmer, dazu kam, dass die andere Hälfte für eine Ratenzahlung draufging ... es war also nie was übrig, ganz im Gegenteil.

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