Jetzt wirds ernst!

Nachdem ich nun den seit Monaten herbeigesehnten Anruf für einen Termin für Ma's Katarakt-OP erhielt, gab es doch noch Gesprächsbedarf, da die Anästhesistin doch keine Vollnarkose geben will. Bei einem Gespräch mit Assistenzarzt, Professor und Anästhesistin im Krankenhaus stellte sich heraus, dass ein Luftröhrenschnitt (den Ma grundsätzlich ablehnt) bei Vollnarkose fast Gesetz ist, wenn was nicht klappen sollte. Daher wird nur örtliche Betäubung gemacht, die Zeit, in der Ma während der OP liegen muss, wird so kurz wie möglich gehalten, die Anästhesie ist dabei und umfassend informiert.
Erst war Termin für den 20.7. geplant, mit 2 Nächten im Krankenhaus, nun wollte der Professor aber noch selbst das rechte Auge operieren - er ist dann im Urlaub -, um andere Nebenerkrankungen im Auge selbst sehen und eventuell gleich mit behandeln zu können, daher wurde der OP-Termin auf den 12.7. verlegt, und die OP wird gleich am Montag gemacht und sie könnte am Dienstag wieder entlassen werden.
Nun bleibt abzuwarten, was die OP noch bewirkt und wie gut oder schlecht sie dann wieder sehen kann.

Meine Bedenken bezüglich der Vollmachten bzw. der Patientenverfügung sind nun auch ausgeräumt. Die Vollmachten, die ich habe, reichen glücklicherweise vollkommen aus und eine notariell beglaubigte Vorsorgevollmacht ist nicht notwendig. Was Ma noch bzw. nicht mehr will, das wissen wir, Zeugen gibt es auch und eine Kopie ihrer Willenserklärung bei der letzten OP (PEG-Anlage), die sicher auch im Original noch besorgt werden kann bei Bedarf.

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