1. Ab und zu wird mich die Traurigkeit übermannen - schließlich war es meine Mama - jedoch ist das schlimmste nun endlich endlich überstanden.
2. Gestern Abend haben wir noch schnell einen Apple Pie gebacken - hmmmm, lecker!
3. Meine Frühlingsdeko kommt erst in den nächsten Tagen raus, noch ist bei uns Winter(deko).
4. Von mir aus kann der Winter nun verduften, mir reicht's.
5. Vorhin dachte ich noch, dass ichs verpennt hätte (war nur geträumt).
6. Die Katze angelt gerne nach irgendwas unter dem Sofa.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den kleinen Enkel, morgen habe ich einen Spaziergang, wenn es nicht so matschig ist, geplant und Sonntag möchte ich lecker was zum Mittag machen, Besuch ist angekündigt!
Von hier ist wie immer der Freitagsfüller, die Vorgaben sind fett gedruckt.
Mit diesem Tagebuch habe ich wegen meiner Ma begonnen, die 2007 an ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) erkrankte, um den Verlauf zu dokumentierten. Aus einer aktiven, attraktiven, fitten Endfünfzigerin wurde im Laufe von fünf Jahren recht schnell ein völlig gelähmter, bewegungsunfähiger Mensch. Dabei funktionierte das Gehirn tadellos. Schon 2008 begannen massiv die Atembeschwerden, sie konnte nicht mehr sprechen. Zunächst kommunizierte sie mit einem kleinen Kommunikator mit Tastatur und Sprachausgabe, seit ihrer schnellen Erblindung innerhalb eines Jahres und der endgültigen Lähmung der Hände Anfang 2010 bis zu ihrem lange herbeigesehnten kläglichen Ende im Februar 2012 konnte sie nur noch schreien, wie ein Baby. Für sie bestand jahrelang gar keine Möglichkeit der Kommunikation, gelähmte ALS-Patienten verständigen sich eigentlich mit Augensteuerung am Computer!
Meine Kraft und den Ausgleich dazu finde ich in meiner kleinen Familie und beim Basteln und Gestalten.
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen